FBI scheitert an Truecrypt

Im Rahmen der Operation Satyagraha hatte das FBI im Juli 2008 einige Festplatten des brasilianischen Bankers Daniel Dantas beschlagnahmt, aber auch nach über einem Jahr war es der Behörde nicht möglich an die Daten zu gelangen. Der Banker hatte seine Festplatten mit Hilfe zweier Programme verschlüsselt. Eines davon war die kostenfrei erhältliche Lösung “Truecrypt”. Die zweite Anwendung blieb ungenannt. Mittlerweile wurden die Festplatten zurückgegeben.

Gut, es kamen zwei Anwendungen zum Einsatz. Aber Truecrypt scheint schon mal keine schlechte Lösung zu sein. Die Anbieter kostenpflichtiger Lösungen müssen sich nun eben fragen lassen, wie es mit ihrer Daseinsberechtigung ausschaut. Nur mit dem Argument Support bieten zu können, lässt sich oftmals der Preis jedenfalls nicht rechtfertigen.

Quelle

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iPhone sein Geld nicht wert?

Um es vorweg zu sagen, ich habe kein iPhone und auch sonst kein Produkt von Apple.
Umso mehr freut es mich, wie Apple mit seinen Kunden umgeht.

Das jüngst erschienene iPhone 4 kostet ohne Vertrag stolze 1.200 Euro…. telefonieren kann man damit aber trotzdem nicht. Das Mobiltelefon leidet nämlich unter massiven Empfangsproblemen. Schuld daran soll die neue Antennen-Anordnung sein, die den Metallrahmen um das Handy nutzt. Berührt man nun beim telefonieren den Metallrahmen an der linken unteren Ecke des Telefons, so wirkt sich dies so negativ auf die Empfangsqualität aus, dass es sogar zu Gesprächsabbrüchen kommt.

So, nun nehmt mal euer Handy in die Hand und schaut wie ihr es haltet…..
Es läßt sich doch gar nicht anders halten ohne dass man irgendwie den unteren linken Bereich berührt.

Nun, wie äußert sich Apple zu dem Problem?
Der Nutzer wäre selbst schuld, so die offizielle Stellungsnahme. Der Nutzer würde das iPhone falsch halten. Dieses Problem würde aber bei jedem Handy auftauchen und könne mit Hilfe einer Schutzhülle vermieden werden, so Apple sinngemäß. Praktischerweise bietet Apple für knappe 30 Euro unter dem Namen “Bumper” genau solche Plastikhüllen an.

Auch der Apple-Boss Steve Jobs hat in einer gewohnt kurzen E-Mail auf eine Kundenanfrage bezüglich dieses Problems reagiert. Auf die Frage, ob Apple beabsichtigt, diesen Umstand zu beseitigen, antwortete er: “Halte es einfach nicht so.” (Quelle: siehe HIER).

Also ich habe in den letzten Jahren schon viele verschiedene Handys besessen, auch von verschiedenen Herstellern, aber dass ich mein Handy nur auf eine berstimmte Art halten darf, ist mir noch nicht unter gekommen. Vor allem nicht bei einem Handy für diesen Preis.

Wenn ihr also in Zukunft jemanden auf der Straße telefonieren steht, der dabei komische Verrenkungen macht….. dann handelt es sich wohl um einen iPhone 4 Nutzer 8-)

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Vuvuzela Filter

Geile Sache….. der Bezahlsender SKY bietet seinen Abonnementen ab heute Abend für die Fußball-WM Spiele in Südafrika eine zusätzliche Tonspur an, auf der die Vuvuzela Töne herausgefiltert werden.

Gerade beginnt das Spiel Südafrika gegen Uruguay…… und ich muss sagen, klappt zwar nicht perfekt, aber deutlich angenehmer. Danke dafür 8-)

UPDATE:
Nun bietet auch die ARD eine zweite optinale Tonspur an, auf der die Vuvuzela Tröten möglichst optimal herausgefiltert werden.
Mehr dazu unter DIESEM LINK

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Office 2010 kurz angetestet

Gestern mal schnell dank Technet-Abo das neue Office 2010 installiert. Und gleich auf Anhieb begeistert gewesen. OK, bei Word und Excel hat sich nicht viel getan. Aber gerade die Kleinigkeiten machen ja manchmal das Salz in der Suppe aus. So lassen sich jetzt per neuem Snipping-Tool ganz einfach Screenshots in Word einfügen (Einfügen –> Screenshot). Außerdem gibt es einige neue Einfüge Optionen (mit oder ohne Formatierung einfügen, usw.). Der bunte Ball als Startknopf in Office 2007 ist verschwunden und wurde durch eine “Datei”-Schaltfläche ersetzt. Dort befinden sich nun sehr übersichtlich viele wichtige Funktionen zum Dokument selbst (Eigenschaften, usw.), der Druck-Dialog, der Verlauf und vieles mehr. Ein wirklich großer Fortschritt ist die Grafikbearbeitung innerhalb der einzelnen Office Anwendungen wie Word oder PowerPoint. Sie machen ein externes Grafikprogramm fast überflüssig. Auch ganz nett ist die Tatsache, dass einzelne durch WordArt hervorgehobene Textbereiche nun weiterhin von der Rechtschreibprüfung berücksichtigt werden, obwohl es sich eigentlich um eine grafische Hervorhebung handelt.

Die auffälligsten Neuerungen gibt es aber sichtlich bei Outlook. Hier hat nun endlich ebenfalls die Ribbon-Oberfläche Einzug gehalten. Übrigens lassen sich nun auch endlich in allen Office Anwendungen die Inhalte der einzelnen Ribbons bearbeiten. Außerdem kann Outlook nun mit mehreren Exchange-Konten gleichzeitig umgehen. Auch die neuen Quicksteps (eine Art Makro-Funktion) ist eine wirklich super Sache.

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Ich liebe McAfee

Ich liebe McAfee. Ist ja so schon kein Viren Scanner, der durch besondere Performance von sich reden macht. Aber dass er mir nun auch noch den Mittwoch und Donnerstag komplett versaut hat, ist zu viel des Guten.

Was war passiert?
Wir setzen in der Firma auf ca. 3.000 Clients den Viren Scanner von McAfee ein. Zentrales Management per McAfee ePO. Mittwochnachmittag hatte ich schon die Jacke an und wolle Feierabend machen, da kommen die ersten Meldungen von Anwendern, die über einen Virenbefall berichtet. Innerhalb kurzer Zeit waren es mehrere Hundert. Nach einiger Zeit der Recherche und Fehlersuche stellt sich heraus, dass die Jungs von McAfee ein fehlerhaftes DAT-File (Virendefinition) veröffentlicht hatten, welches die Systemdatei SVCHOST.EXE als Virus „w32/wecorl.a“ in den Quarantäne Ordner verschoben hatte. Die Clients reagierten darauf recht unterschiedlich. Einige hingen in einer Reboot-Schleife, andere bekamen lediglich keine Netzwerkverbindung mehr.
Naja, wer eine funktionierende Softwareverteilung hat, ist hier klar im Vorteil.
Schnell mal einen Job gebaut, welcher die Rechner per PXE-Boot vom Netzwerk in ein Windows-PE System bootet und von dort aus automatisch eine mittlerweile von McAfee bereitgestellte EXTRA.DAT und falls nicht mehr vorhanden eine SVCHOST.EXE auf das System kopiert.

Naja, trotz allem war der Mittwoch versaut…. Bis 22 Uhr in der Firma. Der Donnerstag war auch nicht besser. Da ging es um 6 Uhr gleich weiter.

Trotz allem scheinen wir noch recht gut davon gekommen zu sein. Wenn man so liest wie es anderen Firmen ergangen ist. Und Glück haben wir, dass wir nicht bei McAfee auf der Lohnliste stehen. Bei den in Zukunft anstehenden Kundenbesuchen dürften die Jungs einen schweren Stand haben.

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Freies Snipping-Tool

Vor einiger Zeit hatte ich HIER über das nicht zu Ende gedachte Snipping-Tool in Windows 7 berichtet. Damals hat mich vor allem die fehlende Druck-Funktion im Windows eigenen Snipping Tool gestört.

Heute bin ich eher zufällig auf das freie Screenshot-Tool “Greenshot” gestoßen. Es wird unter der “GNU General Public License” zum Download angeboten und bietet neben der im Windows eigenen Tool fehlenden Druckfunktion auch noch die Möglichkeit Text und einfache Formen wie Linien, Rechtecke und Kreise in die erzeugten Screenshots einzufügen.

Naja, was soll ich sagen, “Greenshot” darf auf meinem Rechner bleiben ;-)

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Windows 7 holt auf

Nachdem Windows 7 nun hundert Tage auf dem Markt ist, kann man langsam aber sicher auch eine Aussage über die Verbreitung auf dem Mark treffen. Wobei solche Aussagen natürlich trotzdem schwierig sind.

Auf einer Seite, die sich eher um Microsoft Themen kümmert, wird der Anteil an Windows 7 natürlich höher sein, als auf einer Seite, die sich mit Sport oder noch extremer mit Linux beschäftigt.

Hier auf diesem Blog liegt Windows XP bei 52%, gefolgt von Windows 7 mit 31% und Vista mit 12%. Linux und Windows 2000 sind mit jeweils 2% weit abgeschlagen.

Auf der Seite der Hockeyabteilung des VfB Stuttgart (http://www.vfbhockey.de) schneidet Windows 7 nicht ganz so gut ab. Hier führt ebenfalls Windows XP mit 55%. An zweiter Stelle liegt hier allerdings Vista mit 26%. Windows 7 liegt hier mit lediglich 11% auf Platz drei. MacOS mit 6% und Linux mit 2% sind abgeschlagen.

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Außerplanmäßiges Sicherheitsupdate

Die Firma Microsoft wird heute (21.01.2010) am frühen Abend ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für den Internet Explorer mit der Bezeichnung MS01-10 veröffentlichen.

Der Patch soll eine Lücke in allen Internet Explorer Versionen beheben, für die es bereits mehrere Exploids gibt.
Die Sicherheitslücke ging in den letzten Tagen vor allem im Zusammenhang auf den Angriff auf Google aus dem chinesischen Raum unter dem Stickpunk “Aurora” durch die Presse.

UPDATE:
Das Update ist nun unter DIESEM LINK verfügbar. Es empfielt sich die sofortig Installation auf allen Systemen.
In dem Zuge sollte man aber vielleicht auch gleich von älteren Internet Explorer Versionen auf die aktuelle 8er Version wechseln.

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Proxy-Server für Automatisches Update

Heute mal was längeres ;-)

Schon vor ein paar Wochen habe ich in der Firma auf drei Testrechnern Windows 7 installiert. Man will ja vorbereitet sein, wenn es dann mal los geht. Die Rechner gehen über einen Proxy-Server ins Internet. Der Proxy-Server ist über ein automatisches Konfigurationsscript (*.PAC) im Internet Explorer konfiguriert.

Also alles schön nach Microsoft Vorgaben. Trotzdem funktionierte bei allen drei Clients das automatische Update nicht. Manuell konnte man es ausführen, Patches wurden auch erkannt, heruntergeladen und installiert. Aber eben nur manuell, nicht automatisch im Hintergrund.
Im Logfile “ReportingEvents.log” im Ordner “SoftwareDistribution” wurde der folgende Fehler protokolliert: “Failure Software Synchronization (Windows Update Client failed to detect with error 0x80072ee2.)”.

Nun… kurze Rede, langer Sinn. Das automatische Update scheitert in dem Fall am Proxy-Server.

Zur Erklärung. Wird das automatische Update manuell aufgerufen, dann geschiet dies unter dem Kontext des angemeldeten Benutzers und es werden die Proxy-Einstellungen aus dem Internet Explorer verwendet. Läuft die Suche automatisch im Hintergrund, dann ist der Dienst “automatische Updates” dafür zuständig. Der Dienst wird im Kontext des lokalen Systemkontos ausgeführt und funktioniert daher ohne Zutun des Anwenders. Allerdings hat der Dienst Automatische Updates keinen Zugriff auf benutzerspezifische Proxyserver-Einstellungen, die in Internet Explorer festgelegt sein können.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Proxy-Settings für Web Proxy Auto Detect (WPAD) werden im Netzwerk (im DNS oder im DHCP) hinterlegt, was bei uns im Netz eben nicht der Fall ist. Oder man konfiguriert den Proxy-Server manuell.
Unter älteren Windows Versionen konnte man sich den WinHTTP-Proxy mit dem Kommando PROXYCFG anschauen und auch konfigurieren. Unter Windows 7 mit dem Kommando NETSH WINHTTP SHOW PROXY.

Also schnell mit NETSH WINHTTP SET PROXY schnell den Proxy-Server gesetzt…. schon funktioniert es. :-D

(z.B. NETSH WINHTTP SET PROXY NameDesProxy:80 “<local>;*.firma.com)
Proxy-Server festgelegt,  Ausnahme für lokale Adressen und *.firma.com

Hintergründe zu dem Thema gibt es unter DIESEM Microsoft-Artikel.

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Schneechaos

Jahrhundertwinter, Blizzard, Horrorwinter, tief „Daisy“ im Anflug……  Die Nachrichten überschlagen sich mal wieder. Man soll sich Vorräte anlegen und am Wochenende nicht aus dem Haus gehen.

Ich weiß nicht. Ist das nur mir so oder geht euch das auch auf den Wecker. Ich kann es nicht mehr hören. Hallooooooo…. wir haben Winter.

Die Medien machen einen Aufstand als ob die Welt unter gehen würde und bei uns hier liegen gerade einmal knappe 10 cm Schnee. Wo ist das Problem.
Panikmache der sensationsgeilen Medien wegen ein paar Zentimeter Schnee, der in spätestens einer Woche bei uns im Flachland ohnehin wieder weg ist.

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